Geschichte der STGKK
Krankenversicherung 1888 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) vom 1.1.1956 Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse
Von längerer Bestandsdauer waren die "Bruderladen" der Bergleute. Bei der mit großen Gefahren verbundenen bergmännischen Arbeit erwies sich die solidarische Gemeinschaftshilfe im Notfall als unentbehrlich. Die Bruderladen, die 1854 durch das Allgemeine Berggesetz eine Pflichteinrichtung wurden, sorgten für Krankenbehandlung und Sterbegeld und trugen Vorsorge für die Invalidität.
Krankenversicherung 1888
Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) vom 1.1.1956
Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse
Die Entwicklung des Krankenversicherungswesens in Österreich erfolgte zuerst über Eigeninitiativen. In der Steiermark, einem der frühen industriellen Zentren, kam es bereits im Jahr 1868 zur Gründung der ersten Vorläuferin der heutigen Steiermärkischen Gebietskrankenkasse, der "Allgemeinen Arbeiter-Kranken- und Invalidenkasse", mit dem Ziel, die Lage der sozial Schwächsten im Falle von Krankheit und Invalidität erträglicher zu gestalten. Die erste Kanzlei der am 1. August 1868 in der Puntigamer-Bierhalle (dem heutigen Orpheum) gegründeten Kasse befand sich in einer Wohnung eines Kassenmitgliedes, am Hauptplatz 335 (heute Nr. 6) im 2. Stock hofseitig. Für die Mitglieder war an jedem Sonntag von 11 bis 12 Uhr ein Vereinsarzt anwesend.
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In rund 140 Jahren wurde aus der kleinen Allgemeinen Arbeiter-Kranken- und Invalidenkasse mit 38 Gründungsmitgliedern der größte steirische Krankenversicherungsträger mit fast 900.000 Anspruchsberechtigten. Im Laufe dieser Jahre hat die Steiermärkische Gebietskrankenkasse kontinuierlich auf gesellschaftliche und soziale Änderungen reagiert. Sie hat ihre Leistungen ständig erweitert und ausgebaut und auf die rasante medizinische Entwicklung abgestimmt. Heute gewährleistet sie mit über 2.000 Vertragspartnern (Ärzte, Spitäler, Apotheken, Hebammen, Dialyseinstitute, CT-Institute, Physikoinstitute, Orthopädieschuhmacher, Bandagisten, Optiker, Hörgeräteakustiker, das Rote Kreuz und andere) für ihre rund 670.000 Versicherten und deren 240.000 zum Großteil beitragsfrei mitversicherten Angehörigen eine gute und umfassende medizinische Versorgung. Flexibilität, rasche Umsetzung neuer Anforderungsprofile, größtmögliche Versichertennähe und Innovationen im Leistungsbereich sind heute die Stärken des modernen Dienstleistungsunternehmens Steiermärkische Gebietskrankenkasse als gesetzlicher Krankenversicherungsträger für nahezu 74 Prozent der steirischen Landesbevölkerung.

