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In diesen Fällen fällt der Anspruch auf Krankengeld weg


Versagungsgründe

Das Krankengeld gebührt nicht, wenn die Arbeitsunfähigkeit

  • Folge einer schuldhaften Beteiligung an einem Raufhandel ist, sofern die/der Versicherte gem. § 91 StGB rechtskräftig verurteilt wurde oder 
  • unmittelbare Folge von Trunkenheit oder des Missbrauches von Suchtgiften ist 

Verwirkungsgründe

Der Anspruch auf Krankengeld aus dem betreffenden Versicherungsfall steht nicht zu, wenn

  • der Versicherungsfall durch Selbstbeschädigung vorsätzlich herbeigeführt wurde 
  • der Versicherungsfall durch die Verübung einer mit Vorsatz begangenen gerichtlich strafbaren Handlung eingetreten ist, wofür die/der Versicherte zu einer mehr als einjährigen Freiheitsstrafe rechtskräftig verurteilt worden ist 

Den im Inland wohnenden, bedürftigen Angehörigen gebührt die Hälfte des Krankengeldes, das dem Versicherten gebührt hätte, sofern ihr Unterhalt mangels anderweitiger Versorgung vorwiegend vom Versicherten bestritten wurde und sie an der Ursache der Versagung oder des Verwirkens nicht schuldhaft beteiligt waren.

Zuletzt aktualisiert am 21. Mai 2015