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Anspruchsvoraussetzungen


Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld hat ein Elternteil (auch Adoptiv- und Pflegeeltern) für sein Kind, sofern  

  • für dieses Kind ein Anspruch auf Familienbeihilfe besteht oder nur deswegen nicht gegeben ist, weil Anspruch auf eine gleichartige ausländische Leistung besteht

  • der Antragsteller im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebt und

  •  die Einkünfte des Antragstellers den absoluten Grenzbetrag von EUR 16.200,00, oder den höheren individuellen Grenzbetrag pro Kalenderjahr nicht übersteigen.

  • der antragstellende Elternteil und das Kind den Mittelpunkt der Lebensinteressen im Bundesgebiet haben

  • der drittstaatsangehörige antragstellende Elternteil und das drittstaatsangehörige Kind nachweisen, dass sie sich in Österreich rechtmäßig aufhalten bzw. ihnen Asyl nach dem Asylgesetz gewährt wird.

Der Antrag auf Kinderbetreuungsgeld kann persönlich, per Post, mittels Bürgerkarte oder über Finanzonline gestellt werden.

Achtung:
das Kinderbetreuungsgeld (KBG) kann immer nur für das jüngste Kind bezogen werden.
Wird in der Zeit dieses Bezuges ein weiteres Kind geboren, so endet der Anspruch für das ältere Kind.

Sie müssen das Kinderbetreuungsgeld für das Neugeborene neu beantragen (dasselbe gilt auch für Adoptiv- und Pflegekinder).

Vergessen Sie daher bitte nicht, die Geburt jedes weiteren Kindes so rasch wie möglich bei der für das Kinderbetreuungsgeld zuständigen Stelle in der STGKK zu melden (Meldepflicht).

Zu Unrecht bezogenes Kinderbetreuungsgeld für das ältere Kind müssen wir sonst von Ihnen zurückfordern.

Zuletzt aktualisiert am 25. September 2015