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Fahrtkosten


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Wann spricht man von Fahrtkosten?

Fahrtkosten entstehen, wenn Patienten zur Inanspruchnahme der Krankenbehandlung ein (öffentliches) Verkehrsmittel benutzen müssen, wie z.B.  bei Fahrten

  • zur Inanspruchnahme vertragsärztlicher Hilfe und gleichgestellten Leistungen (z.B. physikalische Behandlungen), Zahnbehandlungen und Zahnersatz,
  • zur und von der nächstgelegenen geeigneten Vertragskrankenanstalt,
  • zur körpergerechten Anpassung von Heilbehelfen und Hilfsmitteln,
  • zu medizinischen Maßnahmen der Rehabilitation,
  • zur Jugendlichenuntersuchung,
  • zur Vorsorgeuntersuchung.

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Wann bekommt man Fahrtkostenersätze von der STGKK?

Unsere Versicherten (Angehörigen) erhalten von uns einen Fahrtkostenersatz, wenn die nächstgelegene geeignete Behandlungsstelle mehr als 20 km vom Wohnort entfernt ist und

  • sie von der Rezeptgebühr befreit sind (ausgenommen ist jedoch eine Befreiung  wegen Erreichens der Rezeptgebührenobergrenze!) oder
  • wenn die Fahrt zur Durchführung einer Dialyse bzw. einer Chemo- oder Strahlentherapie aufgrund einer onkologischen Erkrankung durchgeführt wurde.
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Wie hoch ist der Fahrtkostenersatz?

Der Kostenersatz beträgt – unabhängig vom tatsächlich benutzten Verkehrsmittel - EUR 0,09 pro Kilometer. Bei Kindern unter 15 Jahren und Personen, für die ärztlich bestätigt ist, dass deren körperlicher bzw. geistiger Zustand eine Begleitperson notwendig macht, erhöht sich der Fahrtkostenersatz auf EUR 0,14 .

Zuletzt aktualisiert am 06. August 2015