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Wer meldet an?

Um dem Sozialversicherungsträgern die rasche und reibungslose Abwicklung aller in ihrem Wirkungsbereich vorzunehmenden Agenden zu ermöglichen, sind von allen versicherten Personen (Pflichtversicherte, freiwillig Versicherte und Angehörige) sowie den für die Einzahlung der Sozialversicherungsbeiträge verantwortlichen Stellen (Pflichtversicherte, freiwillig Versicherte und Dienstgeber) die notwendigen Daten bekannt zugeben bzw. verschiedenste Unterlagen vorzulegen.


Pflichtversicherte Personen nach dem ASVG müssen vom Dienstgeber ausnahmslos vor Arbeitsantritt angemeldet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten: eine Vollmeldung vor Arbeitsantritt oder eine Doppelmeldung (Mindestangabenmeldung vor Arbeitsantritt und Vollmeldung innerhalb von 7 Tagen ab Arbeitsantritt).

Die Abmeldung hat binnen sieben Tagen nach dem Ende der Pflichtversicherung zu erfolgen.

Die An- sowie die Abmeldung durch den Dienstgeber wirkt auch für den Bereich der Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung (soweit auch in diesen Versicherungszweigen eine Pflichtversicherung besteht).

Außerdem ist der Dienstgeber verpflichtet, dem Versicherungsträger (über Verlangen) innerhalb von 14 Tagen die gewünschten Auskünfte zu erteilen. Auch Versicherte und Leistungsbezieher sind verpflichtet, Anfragen innerhalb von zwei Wochen wahrheitsgemäß zu beantworten.



Zuletzt aktualisiert am 19. März 2015