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Wie viel darf man dazuverdienen?


Erlagschein mit einigen Münzen / Foto: BilderBox.com




Pauschalvarianten:

Bei den Pauschalvarianten gibt es neben
der allgemeinen Zuverdienstgrenze von EUR 16.200,-- jährlich
eine individuelle Zuverdienstgrenze. Sie beträgt 60% des Gesamtbetrages der maßgeblichen Einkünfte für das Kalenderjahr vor der Geburt, in welchem kein Kinderbetreuungsgeld bezogen wurde (jedoch beschränkt auf höchstens 3 Kalenderjahre vor der Geburt des Kindes).

Kinderbetreuungsgeld als Einkommensersatz-Leistung:

Die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld als Einkommensersatz-Leistung beträgt EUR 6.400,-- pro Kalenderjahr, wobei keine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung bezogen werden darf. 

Verzichtsmöglichkeit:

Es besteht jedoch die Möglichkeit, auf das Kinderbetreuungsgeld im Vorhinein für einen bestimmten Zeitraum zu verzichten. Ein solcher Zeitraum kann stets nur aus ganzen Kalendermonaten bestehen. Die im Verzichtszeitraum erzielten Einkünfte werden für die Zuverdienstgrenze nicht berücksichtigt.

Der Verzicht kann für maximal 6 Monate rückwirkend widerrufen werden, wobei die zu widerrufenden Kalendermonate zur Gänze im 6-monatigen Rahmen liegen müssen.

Ein Beispiel: 

Wollen Sie den Verzicht für April widerrufen, so muss der Widerruf spätestens Ende September bei uns einlangen.

Zuletzt aktualisiert am 05. Dezember 2016