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Gesunde BMHS


Gesundheit und Wohlbefinden sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und Lehren. Mit dem Programm „Gesunde BMHS“ wird das Thema Gesundheit in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen verankert.

Vertreter "Gesunde BMHS", STGKK und Styria vitalis/ Foto: STGKK

Logoleiste "Gesunde BMHS"




Die Service Stellen Schule der Gebietskrankenkassen und die aks-austria Organisationen begleiten seit Jahren Schulen bei der Verankerung des Themas Gesundheit im Schulalltag. Für den Schultyp der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen fanden sich bis zuletzt in Österreich nur wenig Unterstützungsangebote. Aus diesem Grund haben sich die genannten Kooperationspartner das Ziel gesetzt, mit dem länderübergreifenden Programm „Gesunde BMHS – Gesundheitsförderung in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen“ – nun auch diesen Schultyp auf dem Weg zu mehr Gesundheit zu begleiten.

 Will man Gesundheit von Schülern sowie von Lehrern langfristig sichern und fördern, gelingt dies am besten über die Schaffung von gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen. Dazu müssen alle Beteiligten (Schulleitung, Lehrer, Schüler, nicht-unterrichtendes Personal, Eltern) möglichst an einem Strang ziehen. Gesundheit soll zu einem Teil der Schulkultur werden. Gelingt dies, gehen Gesundheitsförderung und Schulentwicklung Hand in Hand und zusätzlich benötigte Ressourcen halten sich gering. Zu den Grundsteinen des Programms zählen:

  • Ausführliche Ist-Analyse mittels Online-Gesundheitsbefragung aller Schüler und Lehrer sowie Erhebungsworkshop mit den nicht-unterrichtenden Mitarbeitern der einzelnen Schulen
  • Gesundheitskonferenz mit Vertretern aller am Schulleben beteiligten Personen, um die Bedürfnisse, Erwartungen und Ideen aller miteinzubeziehen
  • Ziele- und Maßnahmenplanung basierend auf den Entwicklungs- und Umsetzungsplänen aus QIBB
  • Umsetzung konkreter Maßnahmen inkl. Reflexion
  • Verankerung von Gesundheit und Gesundheitsförderung in der Schulstruktur
  • Laufende Beratung und Begleitung, finanzielle Unterstützung sowie Austausch mit den anderen Schulen

Von 2014 bis 2016 fand eine Pilotphase des Programms "Geunde BMHS" statt. Im Rahmen dieser Pilotphase wurden in der Steiermark sechs Schulen betreut:


Nach der erfolgreichen Durchführung der Pilotphase wird das Programm schrittweise auf ganz Österreich ausgeweitet. In der Steiermark wurden im Schuljahr 2015/16 folgende vier Schulen neu in das Programm aufgenommen:

Die Betreuung der Schulen erfolgt durch die Steiermärkische Gebietskrankenkasse und Styria vitalis. Die konkreten Handlungsfelder reichen von mehr Bewegung im Unterricht und in der Pause sowie einer gesundheitsförderlichen Gestaltung des Schulparks, über die Bildung von Lehrer-Vertrauensteams, Steigerung der sozialen Kompetenz und Mobbing-Prävention bis hin zur Umgestaltung des Konferenzzimmers und weiteren Maßnahmen zur Förderung der Lehrergesundheit, wie Supervisionen und Stressmanagementtrainings.

 

Zuletzt aktualisiert am 12. August 2016