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Fakten des Rauchens


Zigarette und Lunge/Foto: BilderBox.com Rauchen macht sowohl körperlich als auch psychisch stark abhängig und schädigt nachweislich die Gesundheit. Es gibt für Tabakrauch, aktiv oder passiv inhaliert, keine tolerable Untergrenze, die gesundheitlich nicht schädigend ist. 

Die Zigarette beinhaltet über 4000 Giftstoffe wie beispielsweise Teer, Ammoniak, Blei und Kohlenmonoxyd. Der Tabakkonsum jeglicher Art verursacht viele, zumeist langjährige und chronische Erkrankungen wie z.B. Lungenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Blasenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Raucherbein, Bronchitis, Impotenz, Unfruchtbarkeit, chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD), Magengeschwüre, Hautalterung, Steigerung der Komplikationsrate bei Diabetes mellitus und Operationen.

Viele Raucher sterben verfrüht an den Folgen des Tabakkonsums. Nur 58% der Raucher erreichen das 70. Lebensjahr (im Vergleich dazu 81% der Nichtraucher). 

Ein Rauchstopp hilft!

Nach…


20 Minuten sinken Puls und Blutdruck auf normale Werte. Die Körpertemperatur in den Händen und Füßen steigt auf die normale Höhe.
8 Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut und der Sauerstoffspiegel steigt auf normale Höhe.
24 Stunden sinkt das Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen leicht.
48 Stunden regenerieren sich Geruchs- und Geschmacksorgane und Sie können wieder besser riechen und schmecken.
1 bis 9 Monaten gehen Hustenanfälle und Kurzatmigkeit zurück. Die Lunge wird allmählich gereinigt, indem Schleim abgebaut wird.
5 Jahren sinkt das Risiko an Lungenkrebs zu sterben um die Hälfte. Das Herzinfarktrisiko sinkt in einem Zeitraum zwischen 5 und 15 Jahren auf das eines Nichtrauchers.
15 Jahren ist das Herzinfarktrisiko nicht höher als das eines Nichtrauchers.

Passivrauch

Passivrauch ist genauso schädlich wie der aktiv inhalierte Rauch einer Zigarette. Er setzt sich aus dem Hauptstromrauch (vom Raucher wieder ausgeatmeter Rauch) und dem Nebenstromrauch (glühende Zigarettenspitze) zusammen. Neben zahlreichen Giftstoffen enthält Passivrauch auch alle krebserregenden Stoffe. Die Folgen des Passivrauchens sind akute Symptome (Augenbrennen, Kopfschmerzen, Schwindel,…), Erkrankungen (Asthma, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs,…) und der frühzeitige Tod.

Schon eine Aufenthaltsdauer von 1 - 7 Stunden pro Woche im Passivrauch führt zu nachweislichen Gesundheitsschädigungen! Kinder sind besonders gefährdet!

In Restaurants, Discos, Bars und Cafés ohne Rauchverbot, in Raucherwohnungen oder beim Rauchen im Auto werden bis zu 1000 µg/m³ durch Rauch verursachter Feinstaub gemessen. Bei entsprechend hohen Werten in der Umwelt würde höchste Alarmbereitschaft bestehen und die Menschen müssten Schutzmasken tragen. Der im Umweltschutz gültige Grenzwert für die gesundheitliche Schädigung liegt bei 150 µg/m³.

Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit – schützen Sie sich vor Passivrauch!

Zuletzt aktualisiert am 03. August 2016