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Dienstgeberabgabe


Werden für einen Dienstgeber mehrere geringfügig Beschäftigte tätig, so ist die Summe der monatlichen allgemeinen Beitragsgrundlagen (ohne Sonderzahlungen) dieser Dienstnehmer und freien Dienstnehmer im Kalendermonat zu ermitteln.

Übersteigt die sich ergebende Summe das Eineinhalbfache der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze (2019: EUR 670,22), hat der Dienstgeber zusätzlich zum Unfallversicherungsbeitrag in der Höhe von 1,20 % eine pauschalierte Dienstgeberabgabe in der Höhe von 16,40 % (KV 3,85 % und PV 12,55 %) zu entrichten.

Beitragsgrundlage für die Dienstgeberabgabe ist die Summe aller Entgelte (einschließlich der Sonderzahlungen nach § 49 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz) der geringfügig beschäftigten Personen.

Im Selbstabrechnerverfahren kann die Dienstgeberabgabe auch monatlich abgerechnet werden.

Die Gebietskrankenkassen heben diese Abgabe im übertragenen Wirkungsbereich für den Bund ein. Sie ist zweckgewidmet und dient der Finanzierung der Pensionsversicherung (zu 76,50 %) und der Krankenversicherung der geringfügig Beschäftigten (zu 23,50 %).

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015