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In welcher Höhe wird Wiedereingliederungsgeld bezahlt?


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Höhe des Wiedereingliederungsgeldes

Während der Wiedereingliederungsteilzeit bezieht die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer neben dem aus der Teilzeitbeschäftigung zustehendem Entgelt ein Wiedereingliederungsgeld, das sich aus dem erhöhten Krankengeld errechnet und von der Kasse ausbezahlt wird.

Wird beispielsweise die wöchentliche Normalarbeitszeit um 50% herabgesetzt, gebührt Wiedereingliederungsgeld in der Höhe von 50% des erhöhten Krankengeldes (Informationen zur Krankengeldhöhe erhalten Sie über den beigefügten Link)

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 Berechnungsbeispiel für das Wiedereingliederungsgeld:

Ein Arbeitnehmer hat vor der Wiedereingliederungsteilzeit ein monatliches Entgelt von € 2.000 zuzüglich 2 Sonderzahlungen (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld) erhalten.

Daraus ergibt sich ein Krankengeldanspruch in Höhe von rund € 1.400.

Reduziert er während der Wiedereingliederungsteilzeit seine Normalarbeitszeit um 50%, hat er Anspruch auf

  • ein Entgelt in Höhe von € 1.000
    (= 50% von € 2.000)

und

  • auf ein Wiedereingliederungsgeld in Höhe von € 700
    (= 50% vom erhöhten Krankengeld in Höhe von € 1.400).
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Lohnsteuerpflicht

Das Wiedereingliederungsgeld ist bei Beträgen über € 30,- steuerpflichtig.


Zuletzt aktualisiert am 11. August 2017