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Sozialministerin bestätigt Andrea Hirschenberger als Generaldirektorin der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse


Bereits am 26. Februar 2018 war Mag. Andrea Hirschenberger einstimmig – also mit den Stimmen aller im Vorstand vertretenen Fraktionen – für weitere fünf Jahre zur Generaldirektorin der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse bestellt worden. Nun traf auch die notwendige Zustimmung von Sozial- und Gesundheitsministerin Mag. Beate Hartinger-Klein bei der STGKK ein, womit Hirschenberger in ihrer Funktion bis einschließlich Februar 2024 bestätigt ist. Die neue Funktionsperiode läuft ab 1. März 2019.


Foto: STGKK/Cassini Hirschenberger: „Ich werte die Zustimmung der Ministerin als positives Signal für eine konstruktive Zusammenarbeit und als Bestätigung meiner Arbeit. Vor fast zehn Jahren bin ich mit dem Vorsatz angetreten, die Leistungen für unsere mittlerweile 970.000 Versicherten und die Qualität der Kundenbetreuung bestmöglich zu gestalten. Natürlich ist es aber auch darum gegangen, diese Leistungen langfristig abzusichern, was nur durch eine Steigerung der Effizienz und die Ausnützung von Kostendämpfungspotentialen möglich war. Unsere jüngste Bilanz weist einen Jahresüberschuss von knapp 43 Millionen Euro aus, gleichzeitig konnten wir die Leistungen für unsere Versicherten um mehr als 64 Millionen Euro erhöhen. Dazu hat nicht zuletzt der österreichweit mit Abstand geringste Verwaltungsaufwand von 1,59 Prozent beigetragen.“


Auch STGKK-Obmann Josef Harb zeigt sich über die Wiederbestellung Hirschenbergers hocherfreut. „Der Anteil der Generaldirektorin am erfolgreichen Kurs der STGKK ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Ich bin davon überzeugt, dass die STGKK unter der Führung Hirschenbergers auch in den kommenden Jahren optimal geleitet wird.“ Für Harb steht aber auch außer Frage, dass die Herausforderungen nicht kleiner werden: „Wir müssen uns ständig weiterentwickeln, um den hohen Standard des österreichischen Gesundheitssystems halten zu können. Erst kürzlich zeigte ja eine große Studie, dass Österreich beim Zugang der Menschen zu medizinischer Hilfe unter allen EU-Staaten an der Spitze liegt. Das alles kommt nicht von ungefähr und darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.“


Generaldirektorin Hirschenberger hat klare Vorstellungen von den künftigen Schwerpunkten: „Wir werden den Fokus noch stärker auf Prävention und Gesundheitsförderung legen, den Ausbau der Gesundheitszentren in der Steiermark forcieren und uns mit speziellen Angeboten auch verstärkt um die ältere Generation kümmern.“


Die Juristin steht als leitende Angestellte seit 2009 an der Spitze der Kasse, damals belief sich der Schuldenstand auf 250 Millionen Euro. In der Zwischenzeit ist die STGKK nach einer Serie positiver Rechnungsabschlüsse nicht nur schuldenfrei, sondern hat auch die gesetzlich vorgesehene Leistungssicherungsrücklage in Höhe von 145 Millionen voll dotiert. Die 55-jährige Hartbergerin ist seit 1988 in der STGKK tätig.

Zuletzt aktualisiert am 12. September 2018