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Zahnersatz


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Der abnehmbare Zahnersatz

Grundsätzlich können nur die tariflichen Kosten für einen abnehmbaren Zahnersatz (Kunststoff- und Metallgerüstprothesen) von der Kasse übernommen werden. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass noch vor der Anfertigung des Behelfes, anhand eines ärztlichen Antrages eine Vorgenehmigung durch die Kasse erteilt wurde.

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Wer übernimmt die Kosten?

Die Kasse übernimmt seit 01.01.2018

  • bei Kunststoffprothesen - 75 %      (bei Anträgen mit Verordnungsdatum bis 31.12.2017 - 60 %)
  • bei Metallgerüstprothesen - 75 %   (bei Anträgen mit Verordnungsdatum bis 31.12.2017 - 50%)


der Vertragstarife.


Daher beträgt der Kostenanteil der/des Versicherten ab 01.01.2018 

  • bei Kunststoffprothesen - 25 %      (bei Anträgen mit Verordnungsdatum bis 31.12.2017 - 40 %)
  • bei Metallgerüstprothesen - 25 %   (bei Anträgen mit Verordnungsdatum bis 31.12.2017 - 50%)

der Vertragstarife.

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Kostenerstattung bei Inanspruchnahme eines Wahlzahnarztes bzw. einer Wahlzahnärztin

Sollten Sie allerdings einen Wahlzahnarzt in Anspruch nehmen, so  müssen Sie den abnehmbaren Zahnersatz vorerst selbst bezahlen und können die Rechnung dann bei der STGKK einreichen.

Wahlzahnärzte können die Höhe ihre Honorare frei bestimmen, weil sie an keinerlei Tarife gebunden sind. Als Kostenerstattung gebühren Ihnen in diesem Fall  80% jenes Betrages, den die Kasse bei Inanspruchnahme eines Vertragszahnbehandlers für dieselben Leistungen aufwenden hätte müssen (nicht 80 % der Rechnungssumme!).

Liegen die tatsächlichen Kosten der Behandlung allerdings unter den vorgesehenen Tarifsätzen, beträgt der Kassenanteil jedenfalls lediglich 75 % (bei Kunststoff- und Metallgerüstprothesen) bzw.  der Ihnen entstandenen Kosten.

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Gebrauchsdauer

Beachten Sie bitte, dass für Zahnersatzstücke eine Mindesgebrauchsdauer vorgesehen ist.

Hat die Kasse als Leistung

  • eine totale Kunststoffprothese als Dauerversorgung,
  • eine Metallgerüstprothese oder
  • eine Verblend-Metallkeramikkrone erbracht,

wird eine Neuherstellung frühestens nach sechs Jahren geleistet.

Vor Ablauf dieser Frist kann einer vorzeitigen Erneuerung nur bei Extraktionen oder anderen gravierenden Veränderungen im Mund zugestimmt werden (Entscheidung durch den Leitenden Zahnarzt). 

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Der festsitzende Zahnersatz

Für den festsitzenden Zahnersatz (Kronen, Brücken, Stiftaufbauten und Implantate) kann grundsätzlich kein Kostenzuschuss geleistet werden. Nur wenn die Versorgung mit einem abnehmbaren Zahnersatz (z.B. Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten) nicht möglich ist, kann bei bestimmten medizinischen Indikationen ein Kostenzuschuss bewilligt werden.

Für nähere Auskünfte stehen Ihnen unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater jederzeit zur Verfügung!

Zuletzt aktualisiert am 01. Februar 2018