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BGF-Prozess für Mittel- und Großbetriebe (ab 50 MitarbeiterInnen)


Ein BGF-Projekt muss entsprechend der Voraussetzungen eines Unternehmens individuell geplant werden.

Ein klassisches BGF-Projekt durchläuft folgende Phasen:

Grafik über den Prozess der BGF in Mittel- und Großbetrieben/©STGKK * Kick-Off: Offizieller Projektstart zur Information für alle MitarbeiterInnen

** Quick Wins: begleitende Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung und Erhöhung der Gesundheitskompetenz (z.B. für Bewegung, Ernährung, Tabakentwöhnung, psychosoziale Gesundheit oder Pausenorganisation)


Phase 0: 

Aufbau und Kompetenzentwicklung interner Strukturen (Steuerungsgruppe, Projektteam), Sensibilisierung von Schlüsselpersonen (im Besonderen Führungskräfte), Definition von Grobzielen, gemeinsame Projektplanung im Unternehmen, Abklärung möglicher Förderungen und externer Unterstützung

Phase 1:

Erhebung des gesundheitsbezogenen Ist-Standes im Unternehmen mittels wissenschaftlich fundiertem Analyseinstrument, Analyse vorhandener Daten und Kennzahlen im Betrieb, z.B. anonyme Krankenstandsauswertung

Phase 2: 

Vertiefende Analyse von Ressourcen und Belastungen im Alltag unter Beteiligung der MitarbeiterInnen (z.B. Gesundheitszirkel, Workshops), Erarbeitung gemeinsamer konkreter Lösungsvorschläge, Erarbeitung eines ganzheitlichen Maßnahmenplanes

Phase 3:

Vorbereitung und Umsetzung der in der Steuerungsgruppe beschlossenen und in Phase 2 erarbeiteten Maßnahmen auf Verhältnis- und Verhaltensebene

Phase 4:

Evaluierung des Projektes zur Erfolgskontrolle (wiederholter Einsatz des Analyseinstrumentes aus Phase 1), Reflexion der BGF-Projekterfahrungen im Unternehmen

Integration:

Überführung der BGF in die Nachhaltigkeit u./o. in ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Festlegung von fixen Strukturen und Verantwortlichkeiten, Integration der BGF in die Unternehmensstrategie

Zuletzt aktualisiert am 12. April 2018