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STGKK-Obmann Harb: Wirtschaftskammer verunglimpft korrekt arbeitende Prüfer der STGKK


STGKK Obmann Josef Harb; © STGKK/Furgler Vor kurzem tauchten absolut haltlose, rufschädigende Anschuldigungen seitens der steirischen Wirtschaftskammer gegen die Beitragsprüfer der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse auf. Die STGKK-Prüfer wurden sogar als „Kopfgeldjäger“ diffamiert. Das lässt für STGKK-Obmann Josef Harb nur einen Schluss zu: „Es geht um den Versuch, auf völlig korrekt arbeitende Menschen Druck auszuüben, damit sie bei der Beitragsprüfung nicht so genau hinschauen.“ Harb ist über die unberechtigten Anschuldigungen gegen die GKK-Prüferinnen und Prüfer bestürzt: „Das ist nicht nur menschenverachtend, es ist auch ein Anschlag auf unseren Rechtsstaat.“

 

Die Aufgabe der Beitragsprüfer ist rechtlich klar geregelt: Sie sorgen im Rahmen der Prüfungen (GPLA = gemeinsame Prüfung der lohnabhängigen Abgaben) für die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Abgabenbestimmungen. In diesem Zusammenhang stehen sie den Unternehmerinnen und Unternehmern auch beratend zur Seite. Die Prüferinnen und Prüfer tun dies auf rein sachlicher Basis und völlig untadelig.

 

Warum die Wirtschaftskammer derartig überreagiert, ist für Harb nicht nachvollziehbar: „Die Mehrheit der Betriebe führt ihre SV-Abgaben völlig korrekt ab. Diese Unternehmen leisten einen großartigen Beitrag für die Gesellschaft und tragen wesentlich zum sozialen Frieden in unserem Land bei. Ich zolle ihnen dafür meinen höchsten Respekt! In vielen persönlichen Gesprächen konnte ich mich außerdem davon überzeugen, dass fast alle korrekt arbeitenden Betriebe die Abgabenprüfungen als eine Art Qualitätsaudit wahrnehmen – immerhin stellen sie auch den fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen sicher.“

 

Die an den Haaren herbeigezogenen Anschuldigungen der Wirtschaftskammer könnten  auch dem Wirtschaftsstandort Steiermark massiven Schaden zufügen. „Ich befürchte, dass die Bestrebungen der Bundesregierung, Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen auf Bundesebene zu zentralisieren, durch dieses Manöver der steirischen Wirtschaftskammer ,beflügelt‘ werden sollen. Hier wird versucht, politisches Kleingeld zu wechseln, das in Wahrheit Hunderte Gewerbetreibende in der Steiermark massiv schwächt, die bei einer Zentralisierung als Vertragspartner der STGKK wohl nicht mehr zum Zug kommen würden. Das gefährdet in kürzester Zeit Unternehmen und zahlreiche Arbeitsplätze in der Steiermark“, warnt der STGKK-Obmann.

 

Harb ruft zur Besonnenheit auf und verweist auf die gute Position der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse mit dem österreichweit niedrigsten Verwaltungskostenanteil, hervorragenden Leistungen, einem dichten Vertragspartnernetz, bestens etablierten Ambulatorien und hohen Zufriedenheitswerten der Versicherten. Es sei auch hervorzuheben, das die STGKK Hunderte Unternehmen bei der Einführung von gesundheitsfördernden Maßnahmen in ihren Betrieben umfassend unterstützt.

 

Der STGKK-Obmann abschließend: „Es geht um die Gesundheit und um die soziale Sicherheit der Bevölkerung. Es kann aber ganz sicher nicht um die Verhinderung von gesetzeskonformen Prüfungen gehen!“

Zuletzt aktualisiert am 19. März 2018